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Interview mit Christos Kantaridis
Geschäftsführer des CC Competence Center für Britische Policen und Investments GmbH & Co KG
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Viele Anleger fragen sich angesichts der Finanzkrise: Lohnt sich die Investition in Fonds eigentlich noch? Diese Frage hätte man vor der Krise jederzeit mit einem eindeutigen JA beantworten können. Heute bin ich der Meinung, dass sich die Anleger in zwei Kategorien aufgeteilt haben, inkl. einer dritten, die aber stets vor Verlusten an den Märkten nahezu außen vor bleibt:
A. in jene Anleger, die vor der Krise in reine Aktienfonds investiert hatten, weil es zum Volkssport gehörte und sie der Meinung waren, dass die Märkte eine Einbahnstraße sind/bleiben – und über kein Marktverständnis bzw. ausreichende Erfahrungswerte verfügten. Diese Anleger werden meiner Meinung nach ihr Vertrauen in die Märkte nur sehr schwer zurück gewinnen – zumal sie ihr erspartes Geld, i.d.R. aus Unwissenheit bzw. mangels Aufklärung, verloren haben. Es werden viele Jahre vergehen müssen, um ihr Vertrauen wieder zurück zu gewinnen.
Fazit: Diese Anleger werden in Zukunft genauer hinschauen und Aktienfonds ohne Garantie bzw. ohne eine im Produkt vorgesehene Kapitalschutzfunktion, mit Sicherheit über lange Jahre meiden!
B. in jene Anleger, die aufgrund ihrer Erfahrungswerte, ihres Alters und Marktverständnisses „nicht mit dem breiten Strom geschwommen sind“ und ihre Gelder gleich zu Beginn oder rechtzeitig gestreut haben, z.B. in Anleihenfonds und/oder Immobilienfonds, bzw. in schwankungsarme Assets. Diese Anleger haben ebenfalls Geld verloren, sind aber jetzt der Meinung, dass große Einkaufschancen in den Märkten stecken und werden sehr wohl wieder in Fonds investieren, bzw. tun es bereits schon, um ihre Verluste wieder auszugleichen.
Fazit: Auch diese Anleger haben offene Ohren für Garantien und Kapitalschutzfunktionen – wissen aber sehr wohl, dass diese Bausteine sehr teuer sind und nicht immer benötigt werden und schon gar nicht während einer Zeit, in der die Märkte am Boden sind und wieder positive Signale herrschen.
C. Bei der dritten Anlegerkategorie spreche ich von Institutionellen Anlegern/Investoren. Diese in sich vereinte und für die breite Öffentlichkeit geschlossene Kategorie realisiert nur selten Verluste – da hier spezielle Fonds und Anlageverfahren ihre Anwendung finden. In diesen so genannten „Institutionellen Fonds“ befinden sich Gelder z.B. von Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen, Stiftungen, ja auch Gelder von Banken und sogar manche Staatsgelder. Verluste werden von solchen Großkunden weniger toleriert. Wir vom Competence Center bieten über unsere Vertriebspartner bereits mit sehr kleinen Geldbeträgen die Möglichkeit in solche spezielle Fonds zu investieren, genauer genommen bereits ab 5.000 Euro – ansonsten ist der Eintritt üblicherweise erst ab einem mehrstelligen Millionenbetrag möglich.
Garantiefonds stehen bei den sicherheitsbewussten Anlegern hoch im Kurs. Aber geht das nicht auf Kosten der Rendite? Auch diese Frage kann mit einem eindeutigen JA beantwortet werden. Nahezu alle Garantiefonds haben sich von Aktien fast komplett trennen müssen, um die
vertraglich vereinbarten Garantien einhalten zu können. Sie bieten zwar jenen Anlegern Schutz, die vor der Krise eingestiegen sind, können aber zurzeit aufgrund ihrer zwangsweise nahezu hundertprozentig konservativen Ausrichtung keine guten Renditen liefern. Der bestehende und vor allen neu hinzukommende Kunde zahlt demnach viel Geld für eine Garantie, die zurzeit weniger benötigt wird.
Gefragt sind jetzt innovative Garantiemodelle, die in der Lage sind die „Geldanlage“ vom „Kapitalschutz“ zu trennen. Die Garantie stellt bei diesen Produkten einen externen Zusatzbaustein dar, der jederzeit hinzu- oder auch abgewählt werden kann. Der Fondsmanager ist nicht gezwungen den volatilen aber erfolgsversprechenden Aktienmarkt zu verlassen, um die Garantie, wie bei herkömmlichen Garantiefonds, darstellen zu müssen, sondern investiert zurzeit „antizyklisch“ und realisiert somit gute Renditen. Die aus diesem Prozess ausgegliederte so genannte „Beitragsgarantie“ sichert aber trotzdem mindestens die eingezahlten Beiträge ab, auch wenn der Fondsmanager mal falsch liegen sollte oder die Märkte verrückt spielen – so wie in den letzten Monaten.
Diese „Beitragsgarantie“ findet sich bei Britischen Policen. Für wen ist diese Anlageform geeignet? Für Jedermann! Hinter der zuvor genannten „Beitragsgarantie“ steckt ein britischer Lebensversicherer, nämlich die bereits im 18. Jahrhundert gegründete „Friends Provident“, deren Gelder vom eigenen Vermögensverwalter gemanagt werden, der F&C, dem ältesten Vermögensverwalter der Welt.
Besonders bei Einmalanlagen ab 25.000 Euro eignet sich der zweitgrößte und zurzeit als einziger in Europa mit einem AA+ nach S&P geratete britische Lebensversicherer, die Prudential. Prudential bietet deutschen Kunden und insbesondere dem älteren Publikum, einen so genannten „with profits“ Fonds an. Diese Art von Fonds sieht zwar keine „Beitragsgarantie“ vor, bietet aber allen vertragstreuen Kunden vollen Kapitalschutz, natürlich vor Kosten. Für die ältere Zielgruppe bietet dieser Fonds außerdem einen monatlichen Entnahmeplan, der als Zusatzrente eingesetzt werden kann. Das besondere daran ist der „einzigartige“ Sicherheitsmechanismus für regelmäßige Entnahmen. Während mit einem herkömmlichen Fonds in fallenden Märkten starker Kapitalverzehr auftreten kann, wird bei Prudential, bei Einhaltung der Bedingungen, das Gegenteil gewährleistet.
Dieses Interview führte: VISAVIS-Redaktion Cornelia Hornschild
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