
150 Milliarden Euro für Renovierungen geplant
Datum: 08.03.2005, Thema: Investitionen

Mehr als ein Viertel aller deutschen Haushalte – also fast zehn Millionen, Eigentümer wie Mieter – wollen in den nächsten Jahren ihr Haus oder ihre Wohnung modernisieren oder renovieren und dafür mindestens 2.500 Euro ausgeben.
Das hat eine neue repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts forsa ergeben, die Wüstenrot veranlasst hat. Damit ist im Vergleich zur letzten entsprechenden Untersuchung aus dem Jahr 2002 der Anteil der Modernisierer weiter gestiegen. Damals hatte erst knapp ein Fünftel der Haushalte solche Pläne.
Nach ergänzenden Wüstenrot-Berechnungen belaufen sich die vorgesehenen Ausgaben pro Haushalt auf durchschnittlich rund 16.000 Euro. Daraus ergibt sich eine Gesamtinvestitionssumme von mehr als 150 Milliarden Euro. Für die Bauwirtschaft insgesamt, vor allem aber für die Bauhandwerksbetriebe, ist das eine erfreuliche Nachricht. Die Vorhaben betreffen alle Teile eines Hauses oder einer Wohnung, wobei Maler- und Tapezierarbeiten, die Erneuerung der Fußbodenbeläge und die Badmodernisierung besonders häufig genannt wurden.
Zur Finanzierung wollen die meisten Haushalte mit entsprechenden Plänen zunächst eigenes Geld einsetzen. Je höher die Investitionen werden sollen, desto häufiger sind auch Fremdmittel vorgesehen. 30 Prozent aller Haushalte greifen auf Bausparverträge zurück. Ab 20.000 Euro planen 40 Prozent der Investoren Bausparmittel ein, ab 30.000 Euro sogar 45 Prozent. Hypothekendarlehen sind bei 15 Prozent vorgesehen. Ab 30.000 Euro Gesamtkosten wollen mehr als ein Drittel der Haushalte solche Kredite aufnehmen.
Weitere Informationen unter:
www.ww-ag.com
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