| Bildungsmarkt Erfolgreiche Entsendungen nach Asien: Mission (im)possible?! |
Beispiel China/Shanghai. Thomas Bauer steht mitten im Verhandlungsgespräch mit der chinesischen Geschäftsführung bis Jun Chang, einer der Führungskräfte äußert, dass der Deal nicht ganz rund sei. T. Bauer reagiert darauf mit der Frage: “Was können wir von unserer Seite noch für Sie tun?“ Jun Chang schweigt verdutzt und T. Bauer weiß sich nicht zu helfen.
Was ist hier los? Ganz einfach: Die Aussage von Jun Chang bedeutete, dass das Geschäft für T. Bauer verloren sei.
Die Gelder eines britischen Unternehmens waren bereits an eine chinesische Raffinerie geflossen. Jetzt erwartete man, dass es losginge. Die Chinesen hatten jedoch keine Eile... das Öl war da und es würde irgendwann „hochkommen“. Probleme gab es prinzipiell nicht.
Analog könnte man sagen: Wie ein Stein im Fluss. Man kann den Wasserfluss sowieso niemals stoppen. Die Devise ist: Abwarten und Tee trinken... irgendetwas wird passieren und man wird um das Problem herum manövrieren können.
Klaus Schreiber hatte letzte Woche von seinem chinesischen Geschäftspartner Mister Liu spontan ein äußerst wertvolles Geschenk erhalten. Schreiber war zutiefst gerührt und umso erstaunter, als Mister Liu in der folgenden Woche mit einem immens persönlichen Gefallen an ihn herantrat, den er eigentlich nicht erfüllen konnte. Ein typischer Fall von „guanxi“, dem Prinzip der gegenseitigen Abhängigkeiten.
Egal, ob China, Indien, Korea, Japan etc., - es ist kein leichtes Unterfangen sich in die asiatische Welt einzufinden und die richtigen Register zu ziehen. Sollten Sie diese Märkte für sich entdecken und gewinnen wollen, ist eine adäquate Vorbereitung mit einem interkulturellen Training unerlässlich. Lernen Sie die Werte und Tabus kennen, verstehen Sie zwischen den Zeilen zu lesen und finden Sie sich durch häufige Perspektivenwechsel und Reflexionsübungen in die Haut Ihres asiatischen Gegenübers ein. Nur so ist langfristiger Erfolg im Ausland überhaupt zu erzielen.
Prinzipiell sind Entsendungen von Mitarbeitern ins Ausland kein Pappenstil. Wenn es schief geht, gehen Unsummen den Bach runter. Rund 30% der Entsendungen werden vorzeitig abgebrochen. Um dieses Risiko zu minimieren, sollte das Unternehmen bei der Auswahl der „Expats“ besonders sorgfältig sein und auch die Lebenspartner/Familie in die Vorbereitung mit einbeziehen. Das Interesse Erfahrung im Ausland zu sammeln, reicht da bei weitem nicht aus. Es muss überprüft werden, wer sich auf so ein Abenteuer wirklich einlassen kann, um seine „Mission“ erfolgreich durchzuführen. Aber um was für eine Mission handelt es sich denn ganz genau? „Nur wer das Ziel kennt, kann treffen“... sagt ein beliebtes Sprichwort.
Ein maßgeschneiderter Assessment Centre von KulturAdvantage bringt die Lösung: Nach genauer Profilerstellung werden viele Mittel und Wege genutzt, um die passenden Kandidaten rauszufiltern: Selbstbewusste, einfühlsame, belastbare, flexible Stehaufmännchen, die das Glas immer halb voll sehen!
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[09.03.2010, ] |
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