| Investitionen Breit diversifiziert und ohne Fremdkapital sicher durch die Krise |
Die Maritim Invest Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG (Maritim Invest) legt ihre Leistungsbilanz für das Jahr 2009 vor. Das Hamburger Emissionshaus ist mit insgesamt 447 Millionen Euro platziertem Eigenkapital, davon 28,4 Millionen Euro im Jahr 2009, verteilt auf 18 Fondsgesellschaften der führende Investor im Zweitmarkt für Schiffsbeteiligungen. Zum Stichtag 31. Dezember 2009 haben bereits 10.173 Anleger in Fonds von Maritim Invest investiert.
Zielfonds bunkern Liquidität und reduzieren ihren Schuldenstand
Liquiditätssicherung war 2009 die wichtigste Aufgabe für die Zielfonds und auch für Maritim Invest. Deshalb zahlten viele Erstmarktfonds überschüssige Liquidität nicht an die Anteilseigner aus, sondern stärkten damit ihre Bilanzen. Denn trotz der viel zitierten Sanierungsfälle erwirtschafteten rund 85 Prozent aller deutschen Schiffsfonds im Krisenjahr 2009 stabile Einnahmen aus Charterverträgen. Durch die geringen Auszahlungen am Erstmarkt zahlten auch die Maritim Invest-Fonds mit rund 4,2 Millionen Euro deutlich weniger an ihre Anleger aus als im Vorjahr. Dass die überwiegende Zahl der Zielfonds in den Portfolios trotzdem vergleichsweise gut durch die Krise fährt, zeigt die steigende Entschuldungsquote des Gesamtportfolios von Maritim Invest. Nach rund 70 Prozent im Jahr 2008 sind die Fonds zum Jahresende 2009 schon zu über 73 Prozent entschuldet. Insgesamt zeigt sich das Modell Zweitmarktfonds auch nach zwei Jahren Schifffahrtskrise damit stabil. „Die Märkte waren vor allem 2009 ein echter Härtetest für unsere Zweitmarktfonds. Doch unser sicherheitsorientiertes Konzept hat gut funktioniert: Die breite Streuung des Anlegerkapitals auf rund 100 Zielfonds pro Fonds und unser Verzicht auf Fremdkapital als Renditehebel bringt die versprochene Stabilität“, erklärt Boris Boldyreff, Geschäftsführer bei Maritim Invest.
Erste Zielfonds holen Zahlung nach
Maritim Invest blickt daher optimistisch nach vorn: „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir die Auszahlungen 2010 wieder steigern können“, sagt Boldyreff. Zur Begründung verweist Boldyreff auf das Beispiel der Fonds mit Schiffen der Northern-G und A-Serie der Norddeutschen Vermögen. Diese mittelgroßen Containerschiffe hatten in der Krise durch langfristige Charterverträge permanente Einnahmen. „Die Fonds hielten sich mit Auszahlungen 2009 vorsichtshalber zurück. Jetzt haben einige aber in diesem Jahr bereits Zahlungen von 10 oder sogar 15 Prozent nachgeholt und weitere dürften folgen, denn die Liquiditätspolster sind sehr groß. Davon werden auch die Maritim Invest-Anleger profitieren“, so Boldyreff.
Maritim Invest investiert 28,5 Millionen Euro in neue Zweitmarktanteile
Beim Ankauf neuer Beteiligungen hielt sich Maritim Invest im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück. Für 28,5 Millionen Euro wurden Beteiligungen im Wert von nominal 34 Millionen Euro angekauft. Dabei standen vor allem gezielte Ankäufe einzelner unterbewerteter Anteile im Fokus. Der durchschnittliche Ankaufskurs lag bei 85 Prozent.
2008 waren noch nominal 57 Millionen Euro angekauft worden.
„Die Kurse am Schiffszweitmarkt sind seit ihrem Höchststand im Januar 2008 bis heute um gut 60 Prozent gefallen. Wir wollten aber nie völlig auf Investitionen verzichten, denn in fallenden Märkten gab es immer wieder qualitativ hochwertige Beteiligungen, in die wir sofort einsteigen wollten, weil sie ein gutes langfristiges Ertragspotenzial haben“, so Boldyreff.
Einnahmen aus Schiffsverkäufen verbessern Zweitmarktfonds-Erträge
Neben den regulären Einnahmen aus Auszahlungen erzielen die Maritim Invest-Zweitmarktfonds bereits seit ihrem Bestehen auch Erträge aus einzelnen Schiffsverkäufen durch Zielfonds noch während der Laufzeit der Maritim Invest-Fonds. „Wir verfolgen grundsätzlich eine Buy-and-Hold-Strategie: Gut gemanagte Beteiligungen finden, ankaufen und bis zur Auflösung des Fonds halten. Das bedeutet aber auch, dass hin und wieder ein guter Zielfonds-Fondsmanager Chancen zum Verkauf eines Schiffes, beispielsweise aus einem Flottenfonds, nutzt, um Erträge zu erzielen. Ein Grund mehr beim Ankauf am Zweitmarkt auf gutes Fondsmanagement zu achten“, erklärt Boldyreff. Aus Schiffsverkäufen durch Zielfonds konnte Maritim Invest so bisher 133 Prozent Gesamtmittelrückfluss für die Zweitmarktfonds verbuchen.
Weitere Informationen unter:
www.maritim-invest.de
[22.07.2010, ] |
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